Gründer Hans Schwarz – furchtloser Kämpfer für das Pferd

Gegründet wurde die Stiftung für das Pferd im Jahr 1958 von Hans Schwarz, Autor, Offizier, Verleger und passionierter Reiter. Er war ein furchtloser Kämpfer gegen den Nationalsozialismus und ein engagierter Pferdeliebhaber. Wegen seiner direkten und manchmal auch gut bernisch sturen Art, wurde er auch als «enfant terrible der schweizerischen Journalistik» bezeichnet.

 

Empört über die schlechte Behandlung von Pferden, die nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend durch Traktoren und Lieferwagen ersetzt wurden und, unnütz geworden, im Schlachthof landeten, setzte er ein kraftvolles Zeichen und handelte. Unterstützt von ein paar wenigen Freunden kaufte er einen Bauernhof in Le Roselet, in den jurassischen Freibergen, und richtete ein erstes Altersheim für ausgediente Pferde ein. Unermüdlich reiste er durch die ganze Schweiz, warb für seine Stiftung und sammelte Geld für seine geretteten Pferde.

 

Nach seinem Tod 1965 wurde das Werk weitergeführt und ausgebaut. Bis 2005 führte der 2010 verstorbene Kurt Weibel die Stiftung. Unter ihm wuchs die Stiftung zur derzeitigen Grösse heran und wurde dank den «Kleinen Pferdegeschichten» in der ganzen Schweiz bekannt.

 

Heute führt ein engagiertes Team unter der Leitung von Stiftungsratspräsident Beat Koelliker die Stiftung in die Zukunft.

Ob auf dem Pferdemarkt, wo er manchem Pferd das Leben rettete, auf der Landiwiese in Zürich oder mittels Briefen an die Landesregierung: Unerschrocken trat Hans Schwarz dafür ein, dass alte Pferde ein Leben nach getaner Arbeit und dem Dienst am Menschen verdient hätten.

Die beiden letzten Postpferde aus St.Gallen, Friedel und Kobi, die dank der Stiftung ihre Pensionierung in Le Roselet erleben durften.