Gus
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  • Gus und Bacara, das neue Paar
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Alter:

6. Mai 1994

Rasse:

Französischer Traber

Standort:

Le Roselet

Eintritt:

27. Mai 2014

Biografie

23. Januar 2018

Gus konnte es nicht fassen, ein grosser See breitete sich nachts vor seiner Boxentüre aus und reichte ihm bis vor die Nase. Der nächtliche Flutregen war unter dem Tor direkt ins Innere Stallinnnere geflossen. Die grosse Pfütze war noch zu ertragen, doch als das grosse gelbe Ungetüm ins Innere gerollt wurde, war es vorbei mit seiner Selbstsicherheit. Er versteckte sich im hintersten Winkel und beäugte das Monster, wie es lärmend das Wasser aufsog. Sogar abends erinnerte er sich noch an das komische Ereignis und wollte schon gar nicht mehr den Stall betreten. 

11. Januar 2018

Das Leben ist nicht immer einfach. Soviele Stuten in der Gruppe treiben ihn öfter fast zum Wahnsinn. Jedenfalls weiss er nicht mehr, wo ihm der Kopf steht, wenn es darum geht, sein Harem zusammenzuhalten. Nicht umsonst ist er ein glänzendes Muskelpaket, denn seine Damen zusammenzuhalten ist purer Hochleistungssport. Zumal die Konkurrenz arg ist. Cherokee wartet nur darauf, ein junges Stütchen auszuspannen und auch den Jungspund Domino lässt der weibliche Charme alles andere als kalt. 

29. Dezember 2017

Gus ist ein wahrer Gentleman. Als Roselet richtig zugeschneit wird, dürfen er und seine Stallkollegen auf die grosse Weide. Unerschrocken stapft Gus durch den tiefen Schnee und bahnt sich einen Weg nach unten. Er dient als Schnee-Pflug für seine Freiberger-Dame, die ihm in seinen «Hufstapfen» folgt. 

7. Dezember 2017

Liegt genügend Schnee, gehts tagsüber auf die Weide. Gus kann seine Freude nicht verbergen und er hopst wie ein junges Reh durch den Pulverschnee. Seine Bocksprünge sind spektakulär und auch die Jungschar kann ihm in Technik und Fertigkeit kaum das Wasser reichen. 

27. November 2017

Wir sind verblüfft! Gus ist heute genau gleich schwer wie im Frühjahr! Das zeugt von seiner Fitness, zeigt aber auch, dass die grosse Gemeindeweide genau das richtige ist für Pferde wie ihn. Viel Bewegung und kurzes Gras! 

Ende Oktober 2017

Die letzten Tage auf der Gemeindeweide geniessen alle noch so richtig! Es ist so angenehm warm, dass die Pferde sogar nachts draussen bleiben dürfen. Was für ein schöner Abschluss der Weidesaison! Und da es so schön ist, wälzen sich alle ausgiebig – kleine Erdferkel! Gus in Gesellschaft seiner Damen Dénorah und Elise.

12. September 2017

Wenn Gus dachte er würde mit seinem Äusseren einen Schönheitswettbewerb gewinnen, hat er sich aber gewaltig getäuscht. Er gleicht einem panierten Schnitzel und seine dunkelbraune Farbe lässt sich nur noch unter der getrockneten Erdschicht vermuten. Bleibt als einziger Trost, dass das Wälzen in der Regel absolutes Wohlbefinden ausdrückt. 

 

24. August 2017 

Arjen ist zurück auf der Gemeindeweide. Hatte jener vor einem guten Jahr als guter Onkel für Gus fungiert und ihm geholfen, sich anzuklimatisieren, weiss dieser heute nicht mehr viel davon. Jedenfalls verjagt er Arjen sofort von den Stuten. Es ist klar: Er will keine Konkurrenz in seiner Nähe.

Juli 2017

Im Hochsommer spielt sich der Tag unter dem dichten Dach der Tannenäste ab. Nur wenige Insekten verirren sich zwischen die dichtstehenden Bäumen, wo zudem immer eine leichte Brise für Abkühlung sorgt. Gus ist tagsüber häufig so gut versteckt, dass er für gelegentliche Besucher kaum auffindbar ist. 

19. Juni 2016

Unsere Gruppe auf der Gemeindeweide ist um vier Stuten mit ihren Fohlen angewachsen. Sie gehören dem Nachbarn und verbringen die Alpzeit mit Gus und seinen Freunden. Gus hat jedoch genug damit zu tun, sich um Dénorah, und die Freibergerstuten Eliane, Evolène sowie Elise zu kümmern. Ja, der flotte Traber ist zum Stuten-Schwarm geworden. 

15. Mai 2017

Am Montag war es endlich soweit: Die Gemeindeweide war eröffnet. Gus war nicht mehr zu halten und vergnügte sich die ersten fünf Minuten mit Herumrasen und Bocksprüngen, bevor er nur noch Gras fressen wollte.

10. Mai 2017

Gus steigt heute auf die Waage, die 15 Kilogramm mehr anzeigt als im vergangenen Herbst. Na ja, das liegt im Bereich von normalen Schwankungen, zeigt aber auch, wie gesund und fit er ist – und dass er halt gerne frisst!

23. April 2017

Meistens am Wochenende, ein Mal pro Woche, wird das Mash (eine leicht verdauliche Getreidemischung mit heissem Wasser angerührt) vorbereitet. Das Futter wird in der Scheune, oberhalb des Stalls von Gus zubereitet und die Tiere wissen jeweils haargenau, wenn es soweit ist. Wenn denn der besondere Leckerbissen in den Futterkrippen verteilt wird, geht die Post auf dem Trockenplatz ab. Gus zieht sich immer artig in den Hintergrund zurück, wenn die Freiberger-Jugend verrückt spielt. Er lässt sich aber an diesen Mash-Tagen nicht zweimal bitten in den Stall zu kommen und macht sich sofort über das Futter her.

25. März 2017

Seit diesem Samstagabend sind es zwei, ja Gus hat seine zweite Geburt miterlebt und das nicht ohne seinen Kommentar. Er war einer der ersten, der das Neugeborene mit einem sanften Wiehern willkommen hiess. Er ist froh, ist der Spuk vorbei und die Normalität zurückgekehrt. Seine Verehrerinnen Elise, Evolène und Dénorah fordern ihm schon tagsüber einiges ab um nicht auch noch nachts den Wachposten zu halten.

 

9. März 2017

Gus ist überrascht, die Pfleger so häufig nachts zu sehen. Jedes Mal wenn die Stalltür geöffnet wird und das Licht angeknipst wird, blinzelt er verwirrt. Heute ist ihm der Grund klar geworden. Eliane, eine Freibergerstute aus seinem Stall hat ihr Fohlen zur Welt gebracht. Doch lässt die frischgebackene Mutter Gus noch nicht in die Nähe des Neugeborenen. Sie steht abwehrend vor ihrem Pferdekind, sodass Gus nur einen kleinen Blick erhaschen kann.

17. Februar 2017 

Die Normalität ist in das Leben von Gus zurückgekehrt. Die Stallgeister sind verschwunden und ohne Sorge geht er in seine Boxe, um nach dem täglichen Auslauf wieder von der schmackhaften Silage zu futtern.  

30. Januar 2017

Unser sensibler Traberwallach macht etwas von sich reden und zwar hat er gar keine Eile in den Stall zu kommen und noch weniger in seine Boxe zu gehen. Er trödelt im Stallgang oder versucht sich bei einer seiner Herzensdamen in deren Boxe zu schleichen. Was ist mit Gus los? Mit den eisigen Wochen, die hinter uns liegen, hatte sich der Stall verändert. Die Fenster waren mit einer Eisschicht bedeckt und Gus konnte nicht mehr nach draussen sehen. Zudem klirrte und knarrte Eis und Schnee, die Bise rüttelte an den Gebäuden. All das ist zuviel für den feinfühligen Gus. Auch wenn sich die Wetterlage nun beruhigt hat und das Eis geschmolzen ist, bleibt der Wallach noch skeptisch.

12. Januar 2017

Der flotte Traberwallach sieht heute etwas verschlafen aus der Wäsche. Gemütlich trottet er zur Winterweide und mimt das Schlusslicht. Er vergisst sogar seine Freude über den Auslass mit einer Bockeinlage zu bekunden. Das Wetter ist auch etwas grau und trüb, doch die Sonne geht für Gus auf, als sich Dénorah zu ihm gesellt. 

2. Dezember 2016

Die Freundschaft mit der schönen Dénorah hat Bestand, es sieht aus, wie wenn die beiden sich schon jahrelang kennen würden, so vertraut gehen sie miteinander um.    

Ende November 2016

Das Leben stimmt für Gus, mit seiner Box gleich beim Eingang kann er beobachten was bei den Eseln so läuft, ob Besucher da sind oder ob die Jungtiere draussen sich ohne ihn amüsieren – und bei alldem vor einem herrlichen Haufen guten Futters. 

9. November 2016

Gus muss heute auf die Waage, die ein paar Kilos weniger anzeigt als im Frühling. Die viele Bewegung auf der grossen Weide hat ihn fit gemacht!  

Ende Oktober 2016

Gus ist wieder ganz zufrieden. Er zieht in den gleichen Stall wie Denorah und bezieht die Box neben ihr. Ein neues Paar, die beiden passen wirklich gut zusammen! Die gemeinsame Zeit mit den Mutterstuten auf der Gemeindeweide hat dazu geführt, dass er  jetzt auch deren Fohlen und Jungtiere mag. Wenn sie ohne ihn auf den Trockenplatz dürfen, wiehert er ihnen nach.

24. Oktober 2016

Gus erstaunt uns alle! Seit einem Weilchen zieht er mit der rassigen Stute Denorah über die Weide und scheint von seiner angestammten Herde nichts mehr wissen zu wollen. 

13. September 2016

Endlich hat sich Gus daran gewöhnt, nicht mehr Teil der grossen Roselet-Herde zu sein. Er ist jetzt häufig in der Nähe der jungen Freiberger auf der Gemeindeweide anzutreffen und zieht mit ihnen auch weiter, als zu Beginn. Er weiss es nicht, aber mit dem Ende der Weidesaison wird er seinen alten Platz im Stall und in der Herde wieder einnehmen.

Mitte August 2016

Zu unserem Erstaunen will sich Gus immer noch nicht an der riesigen Gemeindeweide erfreuen. Er kommt regelmässig an den Zaun und schaut zur Roselet-Herde. Dann beginnt er zwar wieder zu grasen, bleibt aber immer in der Nähe.

Anfangs August 2016

Gus braucht Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Die Gruppe auf der Gemeindeweide hat ihn mittlerweile längst akzeptiert und lässt ihn in Ruhe. Aber er patroulliert immer wieder am Zaun entlang und will zurück zur Roselet-Truppe.

19. Juli 2016

Eine grosse Veränderung im Leben von Gus: er darf auf die grosse Gemeindeweide, denn fit wie er ist, erträgt er gut die grossen Distanzen und die tagelange Freiheit draussen. Nur – dass er so von der eingeschworenen Bande dort ignoriert, ja verjagt wird, hat er sicher nicht erwartet. Besser er bleibt vorerst auf Abstand.

27. Juni 2016

Das Fehlen des vertrauten Partners wird offenbar etwas gemildert durch ausgedehnten Weidegang. Jedenfalls sucht Gus seine Bacara nicht und ist inmitten der andern ruhig am Fressen.

25. Juni 2016

Ein trauriger Tag für Gus, Bacara, seine Gefährtin und Freundin musste wegen chronicher Hufrehe von ihren Schmerzen erlöst werden. Da sie schon Tage vorher im Stall bleiben musste, konnte er sich an die neue Situation, allein draussen zu sein, gewöhnen.

Mitte Mai 2016

Als sich das Tor zur grossen Weide zum ersten Mal öffnet, ist Gus vorne dabei. Er dreht mehrere Runden im Renngalopp, bevor er sich dem so lang ersehnten Gras widmet. Nur die Fotografin scheint ihn zu irritieren, was macht dieser Mensch auf «meiner» Weide?

18. April 2016

Gus hat seit dem vergangenen Herbst ein paar wenige Kilos abgenommen, er ist heute gleich schwer wie vor zwei Jahren, nämlich 553 Kilos. Das sind leichte Schwankungen, die völlig normal sind. Er sieht aber auch blendend aus!

18. März 2016

Wie schon letztes Jahr beginnt Gus bereits mit dem Haarwechsel. Im Gegensatz zu vielen andern Pensionären ist sein Fell nicht so dicht und er wechselt leicht vom Winter- auf das Sommerkleid. Es braucht allerdings schon noch etwas Zeit, bis er wieder sein seidiges, glänzendes Fell trägt.

24. Februar 2015

In der Nacht hat es wieder geschneit und die Landschaft liegt wie verzuckert unter einer Schneedecke. Das kümmert Gus nicht, er ist voller Energie und Tatendrang – spürt er schon den nahenden Frühling?

15. Januar 2016

Nach einem langen Tag draussen, betritt Gus ohne zu zögern seine Box und beginnt aus der gut gefüllten Krippe zu fressen. Er lässt sich auch durch Besucher nicht stören. Hinter ihm steht ja Bacara und macht das gleiche. Er ist zuhause.

2. Dezember 2015

Gus und Bacara haben die Boxen hintereinander. Das ist gut für ihn, denn er ist ein Sensibelchen, und mag keine Aufregung und eigentlich auch nicht allzuviel Kontakt. Schon eine brüske Bewegung einer Tierpflegerin, die er alle ja sehr gut kennt, können ihn noch immer gehörig erschrecken!

2. November 2015

Das Gewicht von Gus ist stabil und zeigt heute 561 Kilogramm, ein bisschen mehr als vor einem Jahr. Aber es gibt absolut nichts auszusetzen an ihm, er ist gesund und fit!

23. September 2015

Gus hatte früher die schlechte Angewohnheit, als er noch nicht mit Bacara eine Doppelboxe teilte, zu weben. Seitdem er das Abteil vor Bacaras Box bewohnt, ist er rundum zufrieden und zeigt dieses Verhalten praktisch nicht mehr. 

7. Mai 2015

Das Fell von Gus glänzt bereits, der Fellwechsel ist überstanden. Er bleibt gerne stehen, wenn die Pferdepflegerinnen mal zwischendurch die Bürsten einpacken, auf den Trockenplatz gehen und geeignete Kandidaten für eine «Schönheits-Viertelstunde» draussen aussuchen.

26. Februar 2015

Seit heute geht Gus ohne zu zögern in den Stall. Was ist passiert? Er darf neben Bacara wohnen! Nach dem Tod des Boxennachbarn von Bacara haben die Pferdepflegerinnen den Platz für Gus freigegeben, zu seiner grössten Freude! Ein neues Pferd wird seine ehemalige Box im andern Stall beziehen.

19. Februar 2015

Sein erster Winter in den Freibergen hat für Unruhe bei Gus gesorgt. Da sind diese unbekannten Geräusche im Stall, provoziert durch Schnee auf dem Dach, knisterndes Eis draussen, heulende Biese. Diese führen dazu, dass Gus nur zögerlich in seinen Stall geht. Mittlerweile hat er sich daran gewöhnt, aber es bleibt ihm immer noch ein wenig unheimlich…

20. Januar 2015

Gus verlässt am Morgen ganz manierlich seine Box und schreitet zum Tor, das den Trockenplatz öffnet. Aber dann! Dann stürmt er los, galoppiert über den ganzen Platz, bockt, keilt aus, zeigt seine ganze Freude, wieder draussen an der frischen Luft zu sein. Wenn sich die Tierpfleger «verspäten», weil zum Beispiel der Hufschmied noch an der Arbeit ist, wird er richtig ungehalten und poltert an die Boxentür. Bacara, seine Freundin, zieht es vor, nach einer «Ehrenrunde» mit ihm, sofort zu einem Futterhaus zu eilen...

18. Dezember 2014

Jetzt, wo sich alle Pferde den grossen Trockenplatz teilen müssen, scheint Gus wieder unsicherer zu sein. Er folgt Bacara dicht auf den Fersen und jetzt ist es sie, die ihm einen Platz am Futterhaus verschafft.

10. Dezember 2014

Ob Gus wohl schon früher mal Schnee gesehen hat? Jedenfalls schien er verblüfft, als er die weisse Pracht am Morgen entdeckte. Sie hielt nicht lange an, am andern Tag war sie verschwunden.

September 2014

Gus fühlt sich richtig zu Hause in Le Roselet, das merkt man auch daran, dass er richtig aggressiv wird, wenn zur Fütterungszeit das frisch gemähte Gras auf dem Trockenplatz abgeladen wird. Dann beansprucht er zum Ärger der andern richtig viel freien Platz um sich, beisst auch mal heftig zu – nur Bacara darf dann neben ihm sein.

August 2014

Gus mag die hübsche Bacara und folgt ihr überallhin. Manchmal scheint sie ihn auch zu nerven, denn wenn sie rossig ist, flirtet sie noch mit anderen Wallachen.

Anfangs Juli 2014

Bacara, eine bildschöne, weisse Pferdedame, hat ein Auge auf ihn geworfen. Früher war sie so unabhängig und jetzt dies: Rosita wird aus seiner Nähe verjagt, bis sie, die nur ihre Ruhe will, genug hat und es akzeptiert. Bacara gewinnt und Gus hat keine Wahl, er gehört jetzt zu ihr.

Mitte Juni 2014

Rosita hilft dem eher schüchternen Gus bei der Eingliederung. In ihrem Windschatten «segelt» er sicher durch die Herde. Rührend, wie sie zu ihm schaut.

Anfangs Juni 2014

Die Eingliederung in die Herde verläuft gut. Kaum da, hat er schon eine Freundin gefunden: Rosita, eine fast 30-jährige, sehr ruhige, Freiberger-Stute. Ob dieses ziemlich ungleiche Paar lange zusammen bleiben wird?

29. Mai 2014

Aufmerksam verfolgt der stattliche Wallach das Treiben auf dem Trockenplatz und der Weide. Es scheint ihm zu gefallen.

Lebensgeschichte von Gus

Offenbar war Gus für die Rennbahn nicht geeignet, denn er wurde als Dreijähriger an einen Händler verkauft. Eine Dame aus der Schweiz entdeckte das Pferd bei ihm, und so fand Gus, gerade drei Jahre alt, seine Besitzerin. Der Wallach wurde als Freizeitpferd geritten, im Sommer vor allem im Gelände, im Winter dressurmässig auf dem Reitplatz. Gus hatte die ungewöhnliche Eigenschaft, alles was gross und laut war, seien es Traktoren oder Lastwagen, zu lieben, was als Geländepferd natürlich sehr geschätzt war. Der nette, unkomplizierte Wallach verträgt sich gut mit seinen Artgenossen. Auch im Umgang mit Menschen ist Gus sehr nett. Wenn sich dieser ehemalige Traber schwungvoll bewegt, ist es immer noch eine Augenweide.