Mister Lou
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Steckbrief

Alter:

geboren 15.5.1993

Rasse:

Holsteiner

Standort:

Jeanbrenin

Eintritt:

18. Oktober 2016

Biografie

23. Oktober 2018

Wie für seine Pferdekollegen war heute auch für Mister Lou das Wiegen angesagt. Willig lässt er sich auf die grosse Pferdewaage führen und diese zeigt an, dass er etwa 15 Kilogramm abgenommen hat. Das ist ganz normal und ist keineswegs alarmierend. Alles im grünen Bereich für den Schimmel-Wallach. Zur Sicherheit wird er wie alle anderen Pferde von unserer Tierärztin noch geimpft und entwurmt. 

7. Oktober 2018

Mister Lou ist seit diesem Weidesommer immer öfter mit Robin zusammen. Er bevorzugt zurzeit männliche Artgenossen. Mit Stuten kann er überhaupt nichts mehr anfangen und auch seine Hengstallüren hat er abgelegt. Mister Lou strapaziert ab und zu die Nerven der Pferdepfleger, da er nach dem Einlass gerne schnell wieder seine Box verlässt und sich irgendwo im Stall herumtreibt. Ein richtiger Schlingel halt.

 

2. September 2018

Ach, wie herrlich! Die raue Baumrinde eignet sich einfach perfekt, um sich ausgiebig zu kratzen. Was für eine Erleichterung! Dass anschliessend die Harzrückstände kaum mehr aus Fell und Mähne zu kriegen sind, scheint Mister Lou nicht zu bedenken. Doch verleiht der zarte Harzduft ja gleichzeitig auch eine angenehm herbe Duftnote.  

5. August 2018

Mister Lous Blick ist noch etwas müde von der entspannenden Siesta im Wald. Zuerst etwas herumtrödeln und versuchen richtig wach zu werden – doch dann: Oh, Schreck! Wo sind denn die Pferdefreunde plötzlich alle hin? Doch nicht etwa schon zurück in den gemütlichen Stall? Suchend und wiehernd rennt Mister Lou auf die Weide. Ufff! Dort sind sie ja. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. 

7. Juli 2018

Mister Lou ist wirklich DER Spieler auf dem Jeanbrenin. Kaum ist er wieder auf dem Trockenplatz, auf den die Pferde tagsüber jetzt gerufen werden, wird er seine überschüssige Energie los mit Spielen, statt mit Grasen. Wie häufig, ist Mauritz sein Spielpartner. Für die andern Pferde ist es zu warm und überhaupt, Zeit für eine Siesta. Offenbar nicht für die beiden.

13. Juni 2018

Der Abend senkt sich über Jeanbrenin und die verantwortliche Pferdepflegerin macht ihren Kontrollgang auf der Weide als plötzlich: Showtime! Mister Lou bockt, rennt los, voller Freude galoppiert er nach oben über die ganze Weide – und was machen die andern? Das ist doch mal eine Einladung, alle rennen los und folgen ihm, einfach so, Lebensfreude pur!

Anfangs Mai 2018

Bei älteren Herrschaften dauert es halt länger, bis die Winterhaare gegen das kurze Sommerhaar ausgewechselt werden. Und dazu juckt es auch noch gewaltig – da kommt ein Kumpel wie Robin gerade recht, gegenseitig bearbeiten sie sich die Stellen, an die sie selber nicht heranreichen. Und die Haare fliegen nur so!

23. April 2018

Der heutige Tag ist für Mister Lou ein Freudentag: es geht ab auf die Weide! Er sprintet wie alle andern los und macht als erstes eine grosse Runde auf der Wiese. Wie weit geht es? Kann man an den Bäumen vorbei nach oben galoppieren? Nein, kann man noch nicht, es ist noch früh im Jahr für jurasssiche Verhältnisse und darum wird erst die Weide unterhalb des Stalls freigegeben und diese auch nur am Nachmittag. Die Herrschaften sollen sich nämlich langsam an das frische Grün gewöhnen können.

16. April 2018

Mister Lou muss heute auf die Waage. Und hoppla, er hat doch etwas zugenommen, 30 Kilos mehr als im Herbst. Aber bei seiner Grösse und seiner Fitness ist dies nicht besorgniserregend. Auf der andern Seite wundern wir uns ein bisschen – verlangt das Hüten von netten Damen, das er früher praktiziert hat, mehr Energie als das jetzige ausgelassene Spielen mit andern Wallachen? Wir hätten das Gegenteil erwartet... sind enge Freundschaften mit Damen also doch anstrengend?

Mitte März 2018

Wie ist er doch ein selbstbewusster, verspielter und netter Kerl geworden! Er hat all seine früheren Ängste und seine Scheu gegenüber Artgenossen abgelegt. Eigentlich braucht er auch keine feste Freundin mehr, die ihm Halt gibt und er gibt sich auch nicht nur mit einem netten Kumpan zufrieden, nein, der ganze Jeanbrenin ist da, um erkundet zu werden und alle sind willkommen, die wie er gerne balgen und spielen. Ein rundum zufriedenes Pferd!

Ende Februar 2018

Mister Lou verliert seine Spielfreude auch nicht, als die Temperaturen in den Keller purzeln und die unangenehme Bise so richtig heftig um den Stall pfeift... ist doch besser, als steif in einer Ecke des Trockenplatzes zu warten, bis die Tierpfleger ihn wieder in den Stall rufen. Allerdings ist es nicht sehr nett, den grossen Olymp beim Vorbeirennen rasch ins Hinterbein zu zwicken, denn der kann wegen seiner fortgeschrittenen Arthrose nicht so schnell ausweichen.

6. Februar 2018

Er scheint nicht allzu sehr zu trauern, um seine Freundin Larissa, die aufgrund einer schlimmen Verletzung erlöst werden musste. Er scheint sich zu trösten mit den Haflingern, die neu auf dem Jeanbrenin leben. Heute ist es Mauritz, mit dem er ausgelassen spielt. 

29. Dezember 2017

Liegt genügend Schnee, dürfen die Pferde auf die Weide und die Freiheit geniessen. Dann gibt es die Mittagsration Heu auch draussen und man könnte annehmen, es hätte genügend Platz für alle, um in Ruhe fressen zu können. Aber um den Freiberger Cyrano muss jeder und jede einen riesengrossen Bogen machen, da gibt es keine Ausnahme, zu unsererem Erstaunen auch nicht für Mister Lou und seine Larissa, die sich schleunigst aus dem Staub machen müssen, wollen sie keinen Angriff riskieren.

20. Dezember 2017

Die Gruppe um Mister Lou hat ein neues Mitglied: Jörp. Die hübsche Isländer-Dame hat endlich Anschluss gefunden und fühlt sich wohl bei den andern beiden Damen Larissa und Viktoria. Sie hat nicht nur eine neue Heimat gefunden, das Leben in der Herde ist dadurch für sie viel angenehmer geworden. Diesem rassigen Wallach und den beiden dominanten Damen weichen die andern nämlich aus – im Schlepptau von ihnen profitiert die kleine Stute!

17. November 2017

Geduldig wartet Mister Lou in seiner Box, bis er an der Reihe ist, um auf die Waage zu steigen. Manierlich bleibt er stehen und das Resultat, 510 Kilos, ist ganz zufriedenstellend. Es geht ihm auch gut und zusammen mit seinen Freundinnen geniesst er ganz einfach seinen Ruhestand.

18. Oktober 2017

Dieses Bild sehen die Tierpflegerinnen nicht gerne: Mister Lou kratzt sich an einem dornigen Strauch eine Stelle über dem Auge. Eine falsche Bewegung – und schwupps, der kleine Ast landet im Auge und verletzt es. Solche oder ähnliche Verletzungen waren diesen Sommer ein häufiger Grund für unsere Tierärztin, auf den Jeanbrenin zu fahren.  Dieses Mal ist es nochmals gut gegangen.

25. September 2017

Mister Lou ist mittlerweile beliebt in der Herde, nicht nur bei den weiblichen Mitgliedern. Friedlich grast er mal neben diesem Kumpan, dann wieder neben einem andern. Heute ist Qui rit sein Favorit.

23. August 2017

An diesen heissen Sommertagen verlassen die Pferde die riesige Weide und trotz frischem, satten Gras, das dort lockt, verbringen sie die heisse Mittagszeit unter dem schattenspendenden Dach des Unterstandes. Dort döst auch Mister Lou, neben seiner Larissa, deren Bein immer noch einen Verband tragen muss, und wartet auf die kühleren Abendstunden.

27. Juli 2017

Seitdem die Zahnärztin das katastrophale Gebiss von Mister Lou saniert hat, muss er wieder lernen richtig, das heisst mit Kreisbewegungen, zu kauen. Schnell hat er es wieder gelernt, doch auch das Kiefergelenk muss sich an die neuen Bewegungen anpassen. Manchmal blockiert es noch. Die Osteopathin konnte ihm schon einmal helfen, ein baldiges zweites Mal sollte endgültig Zähne und Gelenk richten.

19. Juni 2017

Mister Lou entwickelt sich zum «Mädchenschwarm»... die Stuten reissen sich um seine Gunst und zwar so sehr, dass es Kelly, seiner eigentlichen Freundin langsam zu bunt wird. Sie geht mehr und mehr auf Abstand.

16. Mai 2017

Zum ersten Mal muss Mister Lou auf die Waage steigen und er tut dies, zu unserer Verblüffung, sehr souverän und ohne zu zögern. Die daran anschliessende Wurmkur allerdings ist gar nicht nach seinem Gusto. Nun denn, er wiegt gute 540 Kilogramm, weder zuviel noch zuwenig.

19. April 2017

Nichts neues in der Beziehungskiste von Mister Lou, ausser dass die hübsche Larissa wieder zu ihm durfte. Ihre alte Verletzung am Hinterbein hatte sich verschlechtert und sie musste einige Tage Boxenruhe halten. Beiden gefiel das gar nicht, aber jetzt sind sie wieder vereint – und Mister Lou folgt wieder Kelly, der Anführerin der kleinen Damenriege mit Viktoria und Larissa.

22. März 2017

Das gleiche Bild wie im Januar? Ja schon, nur zwei Monate später aufgenommen – der Frühlings macht sich leise bemerkbar, der Schnee verschwunden... und Mister Lou hetzt wieder seiner Angebeteten hinterher, Platz da!

20. Januar 2017

Eigentlich bestimmt die hübsch gefleckte Tinkerstute Kelly den Alltag dieser Gruppe. Wenn sie losläuft, folgt ihr sofort als erstes Mister Lou, dann die andern. Die Mimik von Mister Lou macht klar, dass alle vorsorglich auszuweichen haben, sollte jemand auf die Idee kommen, seiner Liebsten nicht den Weg freizumachen. 

Mitte Januar 2017

Wer hätte das gedacht? Mister Lou, der zu Beginn so scheue Wallach, entwickelt sich zu einem kleinen Chef auf dem Jeanbrenin! Geholfen haben dabei sicher die drei Stuten, Viktoria, Kelly und Larissa, die sich zu ihm gesellt haben. Letztere hat für ihn sogar ihren früheren Freund Qui Rit stehen gelassen, sehr zu dessen Kummer....

 

Mitte Dezember 2016

Mister Lou will seine eigenen Wege gehen und als Begleitung hat er die hübsche Tinkerdame Kelly und die kürzlich eingetroffene, ausgesprochen nette Freibergerin namens Viktoria gewählt. Diese ewige Rumrennerei von Banderas und Chlorophylle ging ihm offenbar auf die Nerven. Mit den beiden Damen ist es ruhiger.

Mitte November 2016

Zu ihrer eigenen Sicherheit werden Mister Lou und Banderas noch mit dem Strick zu ihrer Box geführt, es pressiert den beiden dermassen, dass sie Kurven zu rasant nehmen und ausgleiten könnten.

Anfangs November

Die letzten sonnigen Herbsttage und Mister Lou geniesst sie in vollen Zügen. Immer dicht gefolgt von Banderas oder als «Zugpferd» streifen beide viel herum, müssen aber auch regelmässig den ranghöheren Tieren ausweichen. Und beide lieben es , sich zu wälzen und so sehen sie irgendwie nicht mehr wie Schimmel aus ?

28. Oktober 2016

Mister Lou geniesst diese sonnigen Spätherbsttage auf der Weide. Er marschiert viel und erkundet sein neues Paradies, immer gefolgt von Banderas. Doch wenn er Kontakt zu den andern aufnehmen will, vereitelt dies sein neuer Freund und stellt sich imponierend dazwischen. Vorerst muss die Zweisamkeit genügen.

24. Oktober 2016

Heute ist Gesundheitscheck für alle mit dem obligaten Gang auf die Waage, der Impfung und dem Wurmmittel. Mister Lou benimmt sich manierlich, doch man muss rasche Bewegungen vermeiden, er hat noch kein Vertrauen zu seinen Pflegern, was normal ist. Als er nach draussen kann, galoppiert er an der Seite von Banderas in die Freiheit.

22. Oktober 2016

Endlich öffnet sich das Tor auch für die beiden Neuen. Sie konnten mittlerweile mit ein paar Alteingesessenen Kontakt aufnehmen, die wegen diverser Bobos auch auf dem Platz bleiben mussten. Alles verläuft ohne grosse Aufregung und die beiden bleiben zusammen.

19. Oktober 2016

Mister Lou darf mit einem andern Neuankömmling, Banderas, einem feurigen Spanier, Schimmel wie er, auf den Trockenplatz. Die beiden sind sich sofort sympathisch und erkunden gemeinsam das neue Terrain. 

 

18. Oktober 2016

Nach einer langen Fahrt kommt Mister Lou wohlbehalten in Jeanbrenin an. Neugierig, aber auch etwas erschreckt, schaut er sich um und ruft nach seinen langjährigen Kumpanen den Eseln. Doch nur die andern Pferde antworten. 

Die Geschichte von Mister Lou

Seit über 10 Jahren lebte Mister Lou bei einem Bauern im Appenzellerland, zusammen mit zwei netten Eselwallachen. Wo er vorher lebte, ist nicht bekannt. Die Besitzerin erkrankte schon vor Jahren schwer, konnte sich nicht mehr um ihre Tiere kümmern. Doch ihre Mutter bezahlte die Pension für die die Tiere. Dann verstarb die Mutter – und die Beiständin der Tochter wandte sich verzweifelt an uns, denn die Tiere einzuschläfern wäre zusätzlich ein grosser Schock für die Tochter gewesen. Nach einer kurzen Wartezeit konnten wir alle drei an ihrem Aufenthaltsort abholen. Die beiden Eselchen gingen nach Maison Rouge, Mister Lou nach Jeanbrenin.